Ritterkonzept

Ritter in der Kinder- und Jugendlichenpsychiatrie

Wenn Kinder zu uns kommen haben sie oft schon einen langen leidvollen Weg hinter sich. Dieser ist oft gepflastert mit den verschiedensten Therapieversuchen und mit Misserfolgen. Das Selbstwertgefühl ist im Keller und der Glaube an eine positive Veränderung verloren. Hier setzt unser Projekt an und versucht auf spielerische Weise neugierig zu machen, ein guter Ritter zu werden und die Motivation zu fördern, dass es sich lohnt für etwas zu kämpfen. Wenn das gelingt entwickelt sich der Junge von einem „Pagen“ zum „Knappen“ und wird dann erfolgreich zum „Ritter“ geschlagen.

Das Projekt fördert die Auseinandersetzung mit sich, seinen Stärken und Schwächen. Es beübt Kompetenzen wie Konfliktfähigkeit und Teamfähigkeit. Für dieses Projekt ist ein Mindestzeitraum von vier Wochen vorgesehen und es endet nicht mit dem „Ritterschlag“, sondern das Kind muss sich auch danach noch als würdig erweisen und Vorbild für zukünftige „Ritter“ sein.

Entstanden ist das Konzept in der Zusammenarbeit der Bereiche Bewegungstherapie und Ergotherapie unter der Leitung und entwickelt von Michael Petters und Martina Korth-Klehm.

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