Station für Tic- u. Zwangsstörungen KJP-S4

 
Ein Aufenthalt auf unserer Spezialstation für Tic- und Zwangsstörungen in Dresden:
 
Immer wieder kamen Familien in unsere Spezialambulanz, die am Ende ihrer Kraft waren und bei denen eine ambulante Therapie nicht ausreichen würde. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen,  2013 eine Spezialstation für Patienten mit Tic- und/oder Zwangsstörungen zu eröffnen.
 
Vor der Aufnahme findet immer ein Vorgespräch statt, in dem sich Eltern und Kind/Jugendlicher einen Eindruck von unserer Station und dem Behandlungskonzept verschaffen können. Gemeinsam wird besprochen, ob eine stationäre Behandlung bei uns das Richtige ist. Nur wenn sich alle gemeinsam für einen Aufenthalt bei uns entscheiden, wird das Kind bzw. der Jugendliche auf unsere Warteliste gesetzt. Um das Kind bzw. den Jugendlichen in seinem gewohnten und vertrauten Umfeld zu erleben, führen wir gegebenenfalls im Vorfeld der Aufnahme einen Hausbesuch und/oder eine Schulhospitation durch.
 
Zu Beginn der Behandlung findet eine ausführliche kinder- und jugendpsychiatrische Diagnostik statt. Mit der Aufnahme wird jedes schulpflichtige Kind/jeder schulpflichtige Jugendliche in unsere Klinikschule integriert.
 
Nach der Diagnostik findet ein gemeinsames Auswertungsgespräch statt, in dem Empfehlungen für eine optimale Behandlung gegeben werden. Mögliche Therapieansätze und dazu notwendige Schritte werden erläutert. Je nach Art und Schwere stehen im weiteren Behandlungsverlauf unterschiedliche therapeutische Angebote zur Verfügung. Eine Übersicht möglicher Therapiebausteine findet sich unten im Flyer.
 
Zur Vorbereitung der Entlassung werden die Kinder bzw. Jugendlichen in ihr Elternhaus und falls möglich in ihre Heimatschule integriert, um einen guten Start in den Alltag zu ermöglichen und während der stationären Behandlung erarbeitete Strategien, besser in den Alltag transferieren zu können.
 
Sehr wichtig ist uns die Einbeziehung der Familie. So gibt es, zusätzlich zu Familiengesprächen, Besuchszeiten und Belastungserprobungen, die Angebote der Familienergotherapie oder Familienphysiotherapie sowie einer Multifamiliengruppe, die vierzehntägig stattfindet.
 
Zwei sehr erfahrene Therapeuten, die parallel auch in unserer Spezialambulanz für Patienten mit Tic-und Zwangsstörungen arbeiten, helfen, die Übergängen zwischen ambulanter und stationärer Therapie leichter und besser zu machen.
 
Wie genau ihr auf unsere Station kommt und wie die Therapie abläuft, haben wir in unserem Flyer beschrieben, den ihr euch unten runterladen könnt.
 
Die Station wird von Oberärztin Dr. Jessika Weiß geleitet.
 
Kontakt

Zentrale Anmeldung
Tel. (0351) 458 35 76
Fax (0351) 458 73 18
 

Informationen als PDF-Flyer zum Herunterladen oder Drucken