Anamnestische Marker von Entwicklungsstörungen

Anamnestische Daten zu Entwicklungsdaten werden in der Klinik routinemäßig erhoben. Es fehlen jedoch systematische Untersuchungen, inwieweit sich aus den anamnestischen Entwicklungsdaten konkrete Profile ergeben, die auf spätere spezifische Erkrankungen hinweisen. In dieser Studie sollen routinemäßig erhobene Entwicklungsdaten qualitativ mit einer gezielten Nachexploration verglichen und in Perspektive gesetzt werden zur klinischen Diagnose im Jugendalter.

Eltern, deren Kinder 12 Jahre oder älter sind und bei denen die Symptomatik der folgenden Störungsbilder vor dem 18 Lebensjahr aufgetreten ist:

  • Autismus-Spektrum-Störung
  • AD(H)S
  • Störung des Sozialverhaltens
  • Anorexia Nervosa (Magersucht)
  • Depression
  • Schizoaffektive Störung / Schizophrenie

Die Studienteilnahme umfasst einen 60-minütigen Termin, in welchem ein erneutes Anamnese-Gespräch durchgeführt wird. Dabei werden auch zusätzliche bzw. andere Fragen als die vor dem Aufenthalt Ihres Kindes in der Kinder- und Jugendpsychiatrie gestellt. Als Aufwandsentschädigung erhalten Sie 10,-€.

Ansprechpartner: PD Robert Waltereit
Forschungsgruppe: AG Waltereit